Wie kamen wir zum Berliner Dom?

Der Berliner Dom ging aus der Erasmuskapelle des Berliner Schlosses hervor. Diese Umwandlung wurde von Kurfürst Friedrich II. begonnen und später von Joachim I. und vor allem von Joachim II. fortgesetzt. An dem langen und komplizierten Prozess waren auch Albrecht von Brandenburg (s. Anhang) und sogar der Papst beteiligt. Weiterlesen

Das Geläut des einstigen Berliner Glockenturms


Von Hansjürgen Vahldiek und Harald Zimmermann

Die Besonderheit dieses Geläuts wird durch die sachgerechte Tonwiedergabe der Glocken und verschiedener Geläutedispositionen unterstrichen.

Schon zur Einweihung des Alten Berliner Doms im Jahre 1536 wurde der Glockenturm (s.Beitrag) mit einem außergewöhnlichen Geläut bestückt. 1537 kam noch das „Langestück“ hinzu, eine Attraktion, die mit ihrem Gewicht von 13,2 t die schwerste freischwingende Glocke des ausgehenden Mittelalters war.
Dank ausgeklügelter Geläutedispositionen standen mehr als ein Dutzend Läutemotive zur Verfügung, die von den schweren Glocken als prächtiger Klangeindruck zur Geltung gebracht wurden.
Viele offene Fragen konnten durch gründlichen Recherchen und Nachrechnen (mit extrem großen Rechercheaufwand) beantwortet werden.

Als PDF-Datei unter: ZLB: digital.zlb.de/viewer/fulltext/15818615/1/

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Vom Berliner Glockenturm

Der Glockenturm (s. Pfeil in Abb.1), genannt „Die Glock“, befand sich am Rande des Schlossplatzes im Klosterbezirk des einstigen Dominikanerklosters . Als das Kloster 1536 von Kurfürst Joachim II. geschlossen und die Klosterkirche zum Berliner Dom geweiht wurde [1], kamen in den einstmals quadratischen, sehr massiven Turm nach und nach mehrere große Glocken, darunter die schwerste freischwingende Glocke (13,2 t) des ausgehenden Mittelalters und vier Schellen. Das außergewöhnliche Geläut wird in einem extra Beitrag beschrieben. Weiterlesen