Die Grablegungen im Dom zu Berlin – eine komplizierte Geschichte

Nach den umfangreichen Notizen von Harald Zimmermann

Die Geschichte der Grablegungen ist verwirrend! Gab es doch im Laufe der Zeit verschiedene Örtlichkeiten, die als „Dom“ bezeichnet wurden und jeweils für Grablegungen vorgesehen waren. Auf Grund damaliger Vorkommnisse ließ sich das aber nicht – wie an sich vorgesehen – realisieren, so daß andere Lösungen gefunden werden mußten. Das ging so weit, daß man Särge in andere Grüfte verlegte. Da wundert es nicht, wenn sich nun nachweisen läßt, daß im Laufe der Zeit 12 Särge verlorengingen. Trotz mehrfacher Suchaktionen (schon seit 1608) ließ sich deren Verbleib nicht klären.
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Wie kamen wir zum Berliner Dom?

Der Berliner Dom ging aus der Erasmuskapelle des Berliner Schlosses hervor. Diese Umwandlung wurde von Kurfürst Friedrich II. begonnen und später von Joachim I. und vor allem von Joachim II. fortgesetzt. An dem langen und komplizierten Prozess waren auch Albrecht von Brandenburg (s. Anhang) und sogar der Papst beteiligt. Weiterlesen